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Anästhesie Narbenbruch, Narkose bei einer Narbenbruch Operation
Hernienzentrum Hernienchirurgie München Drs. Muschaweck Conze, Behandlungen - Operationen, chronische Leitenschmerzen, Kindliche Hernien

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Anästhesie Narbenbruch

ANÄSTHESIE: Die Entscheidung über die Narkoseform wird in Abhängigkeit von der Defektgröße und dem geplanten Reparationsverfahren getroffen. Kleinere Narbenhernien können in Lokalanästhesie, auf Wunsch mit einer sogenannten „Analgo-Sedierung", welche eine Art von „Dämmerschlaf“ ermöglicht, durchgeführt werden. Größere Defekte der vorderen Bauchwand (> 4cm) werden eher in Vollnarkose durchgeführt.
POST-OPERATIVER VERLAUF: Unabhängig vom gewählten Operationsverfahren ist eine Belastung der Bauchwand direkt nach der Operation bis zur Schmerzgrenze möglich und erlaubt. Neuere Untersuchungen konnten belegen, dass ein ungewollter Hustenstoß oder ein Niesen deutlich mehr Belastung auf die Reparationsebene bringen als jegliche Form der muskel-gestützten körperlichen Belastung. Wichtig ist eine suffiziente Schmerztherapie in den ersten 3-5 Tagen nach der Operation, um eine unnötige Schonhaltung und mögliche Obstipation zu vermeiden.
Je nach Ausmaß der Operation ist eine stationäre Überwachung von 2 bis 10 Tagen sinnvoll und notwendig. Bereits am ersten Tag nach der Operation werden die Patienten durch krankengymnastische Betreuung bei der Atemtherapie und Mobilisation unterstützt. Ein elastischer Bauchgurt wird direkt nach der Operation angelegt. Dieser soll vor allem das Abhusten und die Mobilisation erleichtern. Mögliche Wunddrainagen werden in den ersten post-operativen Tagen entfernt. Tägliche Wundkontrollen mit Verbandswechsel sowie sonographische Verlaufskontrollen begleiten den Patienten bis zur Entlassung aus der stationären Behandlung. Ambulante Kontrolluntersuchungen im Hernienzentrum in der Arabellastrasse schließen sich an.

 

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