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Bauchdeckenbruch Operation, Therapie EPIGASTRISCHE BRUCH
Hernienzentrum Hernienchirurgie München Drs. Muschaweck Conze, Behandlungen - Operationen, chronische Leitenschmerzen, Kindliche Hernien

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Diagnose Epigastrischer Bruch

THERAPIE: Grundsätzlich wird ähnlich wie bei der Versorgung von Leistenbrüchen zwischen Reparationsverfahren mit und ohne Netz, mittels offenem oder laparoskopischem Zugang unterschieden. Dabei wird die Netzentscheidung aufgrund von Bruchpfortengröße, Adipositas und sonstigen patienten-spezifischen Risikofaktoren getroffen. Bei kleinen Fasziendefekten (< 1.5 cm) ohne weiteres Risikoprofil ist heute ein Nahtverfahren weiterhin ein sicheres Operationsverfahren. Hierbei wird nach Darstellung der Faszienränder eine sorgfältige fortlaufende Naht mit einem nicht-resorbierbaren Faden durchgeführt. Bei größeren Fasziendefekten (>1.5 cm) oder Patienten mit einem entsprechenden Risikoprofil sollte ein zusätzliche Netzverstärkung (=Netzaugmentation) erfolgen.

Dies kann als „onlay, inlay, sublay, praeperitoneal oder von innen als offenes oder laparoskopisches IPOM (= IntraPeritonealeOnlayMeshplastik) erfolgen. Sollte eine Netzverstärkung der Bauchwand indiziert sein, bevorzugen wir grundsätzlich eine Netzposition außerhalb der Bauchhöhle (extraperitoneal). Dies verhindert sogenannte netz-assoziierte Komplikationen wie Verwachsungen/Verklebungen zwischen der Netzprothese und den Baucheingeweiden. Als „ideale“ Schicht sehen wir den sogenannten prae-peritonealen Raum, das ist die Schicht zwischen Bauchfell und der Bauchwandfaszie.

Hier lässt sich meist bereits durch stumpfes Abschieben ein ausreichend großes Netzlager präparieren, um eine Netz-Überlappung von mindestens 2-3 cm über den Fasziendefekt hinaus zu gewährleisten. Das Netz kommt zwischen dem Bauchfell, welches als natürliche Schutzschicht zum Darm hin verbleibt, und der hinteren Bauchwandfaszie zu liegen und wird nur punktuell mit Einzelknopfnähten aus einem resorbierbaren Faden fixiert.

Der Fasziendefekt wird darüber mit einem nicht-resorbierbaren Faden (z.B. Prolene 2-0) fortlaufend verschlossen. Durch die Verwendung von großporigen-oberflächenreduzierten Netzprothesen kann dabei der Fremdkörperanteil und somit auch die Fremdkörperreaktion maximal reduziert werden. Dieses Operationsverfahren wird Praeperitoneale Epigastrische Mesh Plastik genannt, und als „PEMP-Repair“ abgekürzt.


PEMP-Repair = Praeperitoneale-Epigastrische-Mesh-Plastik

 

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