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Narbenbruch Operation - Bruch der Narbe, Behandlung und Therapie
Hernienzentrum Hernienchirurgie München Drs. Muschaweck Conze, Behandlungen - Operationen, chronische Leitenschmerzen, Kindliche Hernien

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Therapie Narbenbruch

THERAPIE: Ziel der chirurgischen Behandlung ist, die Rückverlagerung des „Bruchinhalts“ in die Bauchhöhle und ein dauerhafter Verschluss der Bruchpforte zu erreichen. Die konventionellen Nahtverfahren werden bei der Versorgung von Narbenhernien nur noch in Ausnahmesituationen durchgeführt. Langzeitstudien haben ein Wiederauftreten von Narbenhernien nach Nahtverfahren in > 50% gezeigt. Eine Verstärkung der Bauchwand mittels nicht-resorbierbaren Kunststoffnetzen hat sich deshalb heute als Standard etabliert. Dabei gibt es ganz unterschiedliche anatomische Netzpositionen und operative Zugangswege zu unterscheiden.

So kann die Reparation entweder offen oder laparoskopisch mittels sogenannter Schlüssellochchirurgie erfolgen, das Netz als Bauchwandverstärkung (= Netzaugmentation) oder als Bauchwandersatz (=Netzbridging) eingesetzt werden. In der offenen Technik kann das Netz auf die Faszie gelegt werden (sog. Onlay-Verfahren), retromuskulär zwischen die Bauchwandschichten hinter die Muskulatur (sog. Sublay-Verfahren) oder innen auf das Bauchfell platziert werden (sog. offenen IPOM-Verfahren). Bei der laparoskopischen Technik wird zunächst eine Bauchspiegelung durchgeführt und dann die Bruchpforte mit einem beschichteten Kunststoffnetz von innen abgedeckt.

(aus `Narbenhernie – Pathogenese, Klinik und Therapie. Schumpelick V., Junge K. ,Klinge U., Conze J. Deutsches Ärzteblatt 2006´)

Entscheidung über das Reparationsverfahren

Die Entscheidung über das Reparationsverfahren wird individuell für den jeweiligen Patienten unter Berücksichtigung der vorliegenden anatomischen Begebenheiten und seines Risikoprofils getroffen. Dabei wird eine Rekonstruktion der Bauchdeckenanatomie mit Wiederherstellung der Funktion unter Verwendung eines Kunststoffnetzes zur Verstärkung (Netzaugmentation) angestrebt. Um mögliche netz-assoziierte Fremdkörperreaktionen des Netzes (z.B. Verwachsungen) in der Bauchhöhle zu vermeiden wird dabei auf eine extraperitoneale Netzposition, d.h. Netzposition ausserhalb der Bauchhöhle geachtet.

 

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