Die Diagnose Ihres Leistenbruchs
Die korrekte und schnelle Diagnose eines Leistenbruchs ist nur einem Spezialisten auf diesem Gebiet möglich. Durch die Kombination seiner medizinischen Erfahrung mit einem modernen bildgebenden Verfahren wird eine sichere Diagnose gestellt.
Häufige Symptome eines Leistenbruchs sind Schmerzen besonders nach körperlicher Belastung, meist verbunden mit einer Schwellung in der Leistenregion. Eine körperliche Schonung führt oft nur zu einer kurzfristigen Besserung – die Beschwerden treten nach einem kurzen Intervall erneut und meist verstärkt auf.
Trotz der Häufigkeit des Auftretens, ist ein Leistenbruch nur von einem Spezialisten sicher zu diagnostizieren, während er von einem unerfahrenen Untersucher häufig erst spät erkannt oder gänzlich übersehen wird. Hierdurch verstreichen oft Wochen bis Monate, bis die richtige Diagnose gestellt wird.
Der Spezialist hingegen kann bereits durch gezieltes Erfragen der Krankengeschichte (Anamnese) und die spezifische körperliche Untersuchung die Diagnose stellen. Durch den Einsatz von Ultraschalluntersuchung (Sonografie) kann der erfahrene Untersucher die diagnostische Genauigkeit optimieren. Sie sichert damit auch die Diagnose bei stark übergewichtigen Patienten, objektiviert den Befund und trägt maßgeblich zur Abgrenzung und zum Ausschluss anderer Erkrankungen (Differentialdiagnose) bei.
Durch die Möglichkeit des Eintritts von Darm in den Bruchsack, der sichtbaren Schwellung, ist der Leistenbruch eine Erkrankung, die immer einer operativen Behandlung bedarf.
Kompliziert und lebensbedrohlich wird die Situation, wenn sich im Bruchsack Darm einklemmt. Dabei treten immer stärkste Schmerzen in der Leiste und im Bauchraum auf sowie massives Krankheitsgefühl und Übelkeit.
Es besteht eine sofortige Operationsindikation.
