Dr. Ulrike Muschaweck

Leistenbruch-Spezialistin Frau Dr. Ulrike Muschaweck

Die Leistenbruch-Spezialistin Frau Dr. Ulrike Muschaweck hat sich bereits 1993 auf Operationen von Weichteilbrüchen, der Bauchdecke, den sogenannten Leistenbrüchen, Nabelbrüchen und Narbenbrüchen spezialisiert.

Zusätzlich hat sie sich auf die Diagnostik und Operation der sog. „Sportlerleiste“ spezialisiert und weltweit die meisten Operationen an Hochleistungssportlern, die aus der ganzen Welt zu ihr kommen, durchgeführt.

Sie hat insgesamt über 30.000 Operationen im Bereich der Leiste durchgeführt. Außerdem war sie eine der ersten in Deutschland, die diese Operation in örtlicher Betäubung durchgeführt hat. Sie führte 1988, damals noch als Oberärztin im Universitäts-Klinikum rechts der Isar, München, die sogenannte „Tageschirurgie“ ein, heute „ambulante Chirurgie“ genannt. Seitdem gilt sie als die führende Chirurgin für die Versorgung von Leistenbrüchen in Europa.

Mitgliedschaften

American College of Svrgeons
European Hernia Society
Deutsche Hernien Gesellschaft
Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
American Hernia Society

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Unsere OP-Techniken zur Leistenbruch-Behandlung

Besonders bekannt wurde sie durch die Einführung der von ihr entwickelten sog. „Minimal-Repair-Technik“, auch „Muschaweck-Repair“ genannt. Diese Technik kommt bei Hochleistungssportlern, aber auch bei Patienten mit einem kleineren Bruch in der Leiste, zur Anwendung.

Eine weiteres von ihr entwickeltes Verfahren ist das sog. IONR („Intra-Operative-Nerve-Response“), das sie speziell für Patienten mit einem chronischen ,d.h. dauerhaften Leistenschmerz nach vorangegangenen Operationen wie offenen Verfahren mit oder ohne Netz oder nach laparoskopischen Verfahren wie TAPP und TEP entwickelte. Hierdurch gelingt es, den Schmerzpunkt bei der Operation genau aufzufinden und zu beseitigen.

Eine Netzentfernung ist bei Patienten nach offener Netzeinlage mit chronischen Schmerzen immer erforderlich, leider bei Patienten mit einem laparoskopisch eingebrachten Netz nur selten möglich. Hierdurch gelang es bei über 98 % der Patienten, die nach einer durchgeführten Leistenoperation unter dauerhaften Schmerzen litten, die Schmerzursache zu beseitigen und die Patienten beschwerdefrei zu bekommen. Eine vor der Operation zusätzlich durchgeführte neurologische Untersuchung kann hierbei ergänzend und zielführend sein.

Erfahrungsberichte unserer Patienten

Absolut kompetente und sehr empathische und engagiert Ärztin

Ich war froh, dass mir Frau Doktor Ulrike Muschaweck in meiner misslichen Situation so schnell einen OP Termin, trotz Ihres sehr gefüllten Terminkalenders, geben konnte.

Bewertung vom 22.07.2020 auf Jameda

Nabelbruch perfekt, schnell und hochprofessionell operiert

Hier ist ein Patient immer auch ein Mensch. Eine Operation ist nie schön, aber wenn eine Hernien Operation, dann nur bei Frau Dr. Muschaweck und ihrem Team. Schnelle Terminfindung, zügige Untersuchung und eine perfekte Operation mit einer liebevollen Nachsorge. Herzlichen Dank.

Bewertung vom 08.07.2020 auf Jameda

Weitere Erfahrungsberichte auf jameda.de finden Sie hier.

Was ist ein Leistenbruch?

Ein Leistenbruch gehört zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. In Deutschland werden pro Jahr fast 250 000 pro Jahr operiert. Die Häufigkeit des Auftretens Mann zu Frau beträgt 90/10. Dabei überwiegt die rechtsseitige Leistenhernie mit 49%, die linksseitige liegt bei 38%. Das Auftreten einer beidseitigen Hernie liegt bei 13 %.

Die Theorie, dass man sich einen „Bruch“ heben kann, gilt heute nicht mehr als richtig.
Dennoch wird unterschieden in „angeborenen“ und „erworbenen“ Leistenbrüchen.

Der Unterschied zwischen beiden Bruchformen ist die Lokalisation der sogenannten Bruchpforte, also der Durchtrittsstelle für den Bruch. Die erworbenen Brüche in der Leiste entstehen im Laufe des Lebens durch verschiedene Ursachen. Hierzu wird unter „direkte Leistenbrüche“ noch gesondert eingegangen. Besonders wichtig ist diese Differenzierung für das Festlegen der dann anzuwendenden Operationstechnik.

Ablauf der Leistenbruch-Operation

Prinzipiell wird die Leistenbruch-Operation in örtlicher Betäubung mit einem Dämmerschlaf, also gezielter Sedierung, durchgeführt. Die Überwachung während der Operation erfolgt durch ein erfahrenes Anästhesisten-Team, mit dem Frau Dr. Muschaweck seit über 16 Jahren mit bestem Erfolg zusammenarbeitet.

Dieses Vorgehen ermöglicht die ambulante Durchführung einer Operation. Jedoch wird vor jeder Leistenbruch-Operation das Risikoprofil eines jeden Patienten speziell besprochen und die Entscheidung, ob eine ambulante Operation möglich ist oder eine stationäre Behandlung erfolgen muss sowohl mit den Patienten als auch mit dem Anästhesisten-Team besprochen.
Bei ambulanter Durchführung einer Operation ist die anschließende 24-Stunden Erreichbarkeit des Chirurgen selbstverständlich.

Eindrücke aus der Praxis

Diagnostik / Untersuchung

Die klinische Untersuchung im Stehen ist unverzichtbar. Hier ist schon der äußere Aspekt oft zielführend und kann die Diagnose eines Leistenbruchs erleichtern. Man sieht bei größeren Brüchen eine typische Vorwölbung (Bruchgeschwulst) im Leistenbereich. Diese kann bei besonders großen Brüchen bis in den Hodensack, das sog. Skrotum, hineinziehen. Man spricht dann von einem Hodenbruch (Skrotal-Hernie). Ebenso unverzichtbar ist die Ultraschalluntersuchung (Sonographie). Hierbei ist die statische und dynamische Sonographie von besonderer Bedeutung.

Hierbei kann nicht nur die Größe der Durchtrittspforte des Leistenbruches ausgemessen werden, sondern ebenfalls die Größe des Bruchsackes, also der Bruchgeschwulst. Dieses ist besonders wichtig zur Entscheidung, welches Operationsverfahren am ehesten in Betracht kommt und kann dann dem Patienten erklärt und mit ihm ausführlich gesprochen werden. Gleichzeitig kann durch die Sonographie eine andere Erkrankung wie Lymphknotenschwellung, Cyste, Gefäßerkrankung usw. entsprechend ausgeschlossen oder diagnostiziert werden. Bei uns wird diese Ultraschalluntersuchung routinemäßig durchgeführt.

Nach Festlegen der Leistenbruch-Diagnose gilt es zu unterscheiden, ob ein Bruch operiert werden muss, oder ob zugewartet werden kann. Hierbei ist das ausführliche Gespräch mit dem Patienten, die Kenntnis seiner Begleiterkrankungen und das persönliche Risikoprofil des Patienten von entscheidender Bedeutung.

Wenn es aufgrund der durchgeführten Untersuchungen eindeutig ist, dass eine Operation notwendig ist , dann stellt sich die ganz entscheidende Fragen für jeden Patienten:

  • Welche Operationstechnik kommt für MICH in Frage
  • Netz oder kein Netz? Offen, laparoskopisch?
  • Wie wird das entschieden?

Hierbei geht Frau Dr. Muschaweck seit vielen Jahren nach dem Prinzip des „Tailored Approach“, also der für jeden Patienten maßgeschneiderten Operation vor.

Für diese Entscheidung ist es unabdingbar, dass der Chirurg mehrere Operationstechniken beherrscht und damit dem Patienten die verschiedensten Möglichkeiten nicht nur aufzeigen und erklären, sondern auch selbst durchführen kann. Hier verfügt Dr. Ulrike Muschaweck über eine einmalige Expertise, die dem Patienten alle Möglichkeiten einer perfekten Operations-Durchführung garantiert.

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Symptome bei einem Leistenbruch

Welche Beschwerden/ Schmerzen macht ein Leistenbruch? Wie kann ein Patient erkennen, dass seine Leiste gebrochen ist, ohne dass man von außen schon etwas sieht?

Typisch ist das Auftreten von Schmerzen beim Stehen, Aufrechten Sitzen oder auch beim Gehen. Beim Niesen und Husten können, müssen aber keine Schmerzen auftreten. Der Schmerztyp ist, z.B. gegenüber dem Hüftschmerz, nicht dumpf, sondern eher ziehend, manchmal brennend und auch ausstrahlend. Ausstrahlen kann der Schmerz in die Oberschenkelinnenseite, in die sog. Adduktoren, in den Rücken, Richtung Beckenknochen nach oben oder auch zur Hodensack-Außenseite. Häufig bessert sich der Schmerz spontan in liegender Position. Dieser Schmerz ist typisch bei allen Leistenbrüchen- klein oder groß, aber auch bei der Sportlerleiste.

Bei größeren, also auch nach außen sichtbaren Leistenbrüchen, kann die Schmerzursache darin liegen, dass der z.B. große Bruchsack (also die Aussackung des Bauchfelles =Peritoneum) relativ zu groß ist für eine möglicherweise zu kleine Öffnung in der Bauchdecke. Dann kommt es zu sog. mechanischen Irritationen des Bauchfelles, also des Bruchsackes, die sehr schmerzhaft sein können. Dieser Schmerz ist dann eher dumpf und dunkel, weniger brennend. Bei dieser Art von Brüchen ist die Einklemmungsgefahr deutlich erhöht.

Indirekter Leistenbruch

Der indirekte Leistenbruch ist der eigentlich „angeborene“ und entsteht durch eine angeborene inkomplette Entwicklung der frühkindlichen Bauchwand. Dabei schließt sich der den Samenstrang umgebende Faszien/Muskelring nicht ausreichend, so dass eine Öffnung verbleibt, die die Entstehung des indirekten Bruches der Leiste dann möglich macht.

Direkter Leistenbruch

Er bildet sich durch eine Schwäche der Bauchmuskulatur im Leistenbereich, die durch verschiedene Ursachen entstehen kann: Druckerhöhung im Bauch wie bei einer Prostatavergrößerung, Darmdivertikeln, chronischer Bronchitis, Übergewicht, Kollagenstoffwechselstörung. Bei der Frau ist die häufigste Ursache die Schwangerschaft.
Der direkte Leistenbruch macht ähnliche Beschwerden wie die Sportlerleiste, weil der gleiche Nerv, nämlich der R. genitalis, der direkt unterhalb des direkten Bruchsackes verläuft, ebenso wie bei der Sportlerleiste komprimiert wird. Aufgrund der meistens größeren Bruchpforte, also Durchtrittspforte des Bruchsackes, ist gegenüber einem indirekten Bruch in der Leiste die Einklemmungsgefahr des Bruches geringer.

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