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Leistenbruch, Hernien Klinik München, Hernienzentrum, Leistenbruch Hernienchirurgie Zentrum Leistenbruch Operation
Hernienzentrum Hernienchirurgie München Dr. Ulrike Muschaweck PD Dr. Conze, Behandlungen - Operationen

Arabellastr. 17
81925 München
Tel.: +49 89 920 901 0
Fax: +49 89 920 901 20
info@hernien.de

HERNIENZENTRUM MÜNCHEN-LONDON

Seit einem Jahr besucht Frau Dr. Muschaweck regelmäßig das nahe dem Regent’s Park gelegene PLATIN MEDICAL CENTRE (PMC) des WELLINGTON HOSPITALs in London.
In dieser modernsten Einrichtung Englands für tageschirurgische Patienten werden im Rahmen der „clinic“ genannten Leistenbruch Sprechstunde Patienten untersucht und am nächsten Tag im 4. OG des PMC operiert.
Postoperativ findet eine Überwachung für 2 bis 3 Stunden in einem Aufwachraum statt, bis die Patienten bis zur Abholung in eine loungeähnliche Umgebung verlegt werden, zu der auch die Angehörigen Zutritt haben.

Leistenbruch

Warum wir die Spezialisten für Ihren Leistenbruch - Bauchwandbruch (Leisten- und Bauchwandhernie) sind:

  • wir haben Europas erstes ausschließlich auf Hernienchirurgie spezialisiertes Zentrum gegründet
  • wir haben seit über 20 Jahren Erfahrung mit der operativen Versorgung von Leistenbruch und Bauchwandbrüchen
  • wir haben mehr als 25.000 Leistenbrüche und Bauchwandbrüche erfolgreich operiert

Die Chirurgie der Leistenbruch und Bauchwandbrüche ist die Chirurgie des „Häufigen“. Mit über 250.000 Eingriffen pro Jahr allein in Deutschland handelt es sich um die am häufigsten durchgeführte Operation.
Konventionelle Nahtverfahren waren bis zum Ende des letzten Jahrhunderts weltweit Standardverfahren für alle Hernien. Durch die Entwicklung und Einführung von alloplastischen Netzmaterialien wurde das operative Verfahrensspektrum deutlich erweitert. Heute werden diese Kunststoffnetze in großer Anzahl weltweit eingesetzt, es gibt mehr als 100 verschiedene Leistenbruch Operationsverfahren.

Was sind „Hernien“ (Leistenbruch - Leistenhernien) - wie sollen sie operiert werden?

Hernien sind Weichteilbrüche der Bauchdecke. Dies sind einerseits Leistenbrüche und Schenkelbrüche, andererseits Bauchdeckenbrüche. Zu letzteren gehören die Nabelbrüche, epigastrische Brüche und die sehr häufigen Narbenbrüche nach vorausgegangenen, meist größeren chirurgischen Eingriffen in der Bauchhöhle. Davon abzugrenzen ist die „weiche Leiste“ oder auch „Sportlerleiste“.

Wenn möglich führen wir die Leistenbruch Operationen in einer schonenden örtlichen Betäubung durch (Lokalanästhesie), auf Wunsch des Patienten auch zusätzlich mit einem Dämmerschlaf (Analgo-Sedierung). Damit können zusätzliche Risiken einer Vollnarkose vermieden werden.

Unsere eingesetzten Verfahren sind meist sog. „anteriore“, d.h. mit einem Zugangsweg von vorne mit Hautschnitt direkt über dem Bruch.
Dabei stellen wir die Entscheidung über eine Netznotwendigkeit während der Operation. Nicht alle Hernien brauchen eine Netzverstärkung. Alle Hernien werden während der Operation anhand der EHS-Klassifikation eingeteilt. In Abhängigkeit von dieser intraoperativen Klassifikation und individuellen Risikofaktoren wird dann die Netzentscheidung getroffen. Bekannte Risikofaktoren sind dabei Nikotinabusus, eine familiäre Hernienhäufung und Fettleibigkeit (Adipositas mit BMI >30).  Bei entsprechender Konstellation kann dann die notwenidge Leistenbruch Netzeinlage in örtlicher Betäubung erfolgen. Diese patienten-adaptierte Form der individuellen Entscheidungsfindung wird „tailoring“ oder auch „massgeschneiderte“ Hernienchirurgie genannt.

Hernienversorgung (Operation)

Um dieser Form der individuellen Leistenbruch - Hernienversorgung gerecht zu werden, bedarf es der Kenntnis und standardisierten Durchführung verschiedener Operationstechniken. So wenden wir in der Leistenchirurgie offene Nahtverfahren vor allem bei kleinen Bruchlücken mit gutem nahtfähigen Gewebe (Faszien) an (Shouldice-Technik oder Leistenbruch Minimal-Repair nach Muschaweck).

Größere, meist mediale Befunde (direkte Leistenhernien, direkter Leistenbruch), bei denen die Hinterwand aufgebraucht ist und kein ausreichendes nahtfähiges Gewebe vorhanden ist, werden mit Netzverstärkung in der Technik nach Lichtenstein durchgeführt. In seltenen Fällen kommt hierbei auch das TIPP-Verfahren zum Einsatz (Trans-Inguinale Praeperitoneale Plastik).
Von den Minimal-Invasiven Techniken bieten wir die TAPP (= Trans-Abdominelle Präperitoneale Plastik) an. Hierbei wird über eine Bauchspiegelung und weitere Arbeitstrokare die Leiste von innen operiert. Dieses Verfahren wird ausschließlich in Vollnarkose durchgeführt und erfordert immer den Einsatz von großflächigen Kunststoffnetzen. Dieses Verfahren behalten wir besonderen Indikationen vor.

Bei Hernien der vorderen Bauchwand, wie Nabel- und epigastrische Hernien,  erfolgt die Wahl der Operationsverfahrens ebenfalls anhand des Lokalbefundes und den entsprechenden Risikofaktoren (Rektusdiastase; Adipositas; Defektgröße > 2cm). Sollte eine Netzverstärkung notwendig sein, so wird bei dem gewählten Verfahren besonders auf eine extraperitoneale Netzposition, das heißt ausserhalb der Bauchhöhle, geachtet. Bei der PUMP-Technik (Praeperitoneale, Umbilikale Mesh Plastik) wird ein flaches Netz in die Schicht zwischen Bauchfell und Bauchwandfaszie eingebracht. Dadurch wird ein direkter Kontakt von Baucheingeweiden mit dem Kunststoffnetz vermieden. Auch diese Eingriffe werden in örtlicher Betäubung, abhängig von der Größe des bruches, durchgeführt.
Bei der Narbenhernie ist fast immer eine Netzverstärkung der Bauchwand sinnvoll, da mit dem reinen Nahtverfahren in > 60% erneute Hernien auftreten(Rezidiv-Narbenhernien). Auch hier bedarf es der Kenntnis und standardisierte Durchführung verschiedenster Operationstechniken, um den verschiedenen anatomischen Herausforderungen gerecht zu werden. Unser Ziel ist dabei, eine extraperitoneale Netzverstärkung der geschwächten Bauchwand mit Wiederherstellung der Anatomie und physiologischen Funktion zu erreichen (retromuskuläre Netzaugmentation/Sublay Technik).

Ein anhaltendes Problem in der Hernienchirurgie ist das Wiederauftreten der Brüche (Rezidivhernie). In den Hernienregistern und in der Fachliteratur werden hierzu Häufigkeiten von über 20% angegeben. Die Wahl des Operationsverfahrens richtet sich dabei nach der vorangegangenen Hernienreparation, ob offen oder minimal invasiv, ob mit oder ohne Kunststoffnetzverstärkung.
Nach einer Leistenbruch Operation kann es zu einem chronischen Leistenschmerz kommen. Ist hierbei ein Rezidiv als Ursache ausgeschlossen, sind es häufig Verletzungen bzw. narbige Einbeziehung von sensiblen Nerven in der Leistenregion, z.B. das sog. N.ilioinguinalis – Syndrom.

 
Deutsche Herniengesellschaft

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